Den inneren Schweinehund überwinden

Regelmäßige Bewegung ist gesund? Sie haben Zeit können sich aber nicht aufraffen? Die Couch ist anziehender als ein Sportprogramm mit Freunden? Sie haben Ihrem inneren Schweinhund schon einen Namen gegeben, sich mit ihm angefreundet und er wirft alle Ihren guten Vorsätze und Pläne immer wieder über den Haufen?

Den inneren Schweinehund überwinden

Die Zeit für Veränderungen bereit zu sein ist perfekt . Zeigen Sie es Ihrem Schweinehund mal so richtig: Wir zeigen Ihnen, den inneren Schweinehund nicht nur zu überwinden, sondern gar Frieden mit ihm zu schließen. Durch effektive Strategien kann Bewegung und Sport ganz einfach in den Alltag integriert werden.

Es ist ganz einfach: Das wichtigste Gut des Menschen ist die Gesundheit, die der Körper br aucht um Leisten und Alltag bewältigen zu können.

Typische Ausreden für Sport und Bewegung die z.B. den Zeitfaktor, andere Verpflichtungen, Aufschieben, Bequemlichkeit und die Unverbindlichkeit betreffen, sind schon von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Positives und umstrukturiertes Denken

Ausreden machen uns das Leben schwer. So können Gegenargumente, vorausgesetzt die eigenen Ausreden sind bekannt, für sich selbst überzeugend wirken und motivierend sein. Hieraus können sich auch eine positive Einstellung und der Wille zum Training über längere Zeit entwickeln.

Zeitfaktor: ............................. „Ich nehme mir heute Zeit für mich.“
Zauberformel: ...................... „Ich werde es schaffen.“
Verbindlichkeit: .................... „Heute fange ich mit dem Sport an.“
Vorlieben: ............................. „Erst gehe ich zum Sport – dann putze ich.“
Sich selbst der Nächste: .... „Ich gehe trainieren, weil es mir gut tut.“

Die persönlichen Ziele, Beweggründe und ein optimales Zeitmanagement auch im Privatleben (Zeit für sich selbst, Zeit für nichts, Zeit für Freunde und Zeit für Training) bieten eine gute Grundlage, um den positiven Effekt des Sports und der Bewegung spüren und genießen zu lernen. Nicht in die Bequemlichkeit zurückfallen, die Komfortzone nicht wieder betreten und optimistisch bleiben und denken.

Zauberformel

Erarbeiten Sie sich eine Zauberformel - die Sie immer wieder motiviert und begleitet in eher schleppenden Zeiten.

  • Notieren Sie sich den Beweggrund, der Sie am stärksten aufhält Sport zu treiben
  • Erarbeiten Sie sich eine Zauberformel die persönlich, positiv und motivierend klingt, und auch kein negativ besetztes Wort beinhaltet. Die Formel sollte für Sie überzeugend und motivierend in trainingsmüden Phasen klingen.

Setzen Sie sich realistische Ziele

Beginnt man mit Sport sollte es als erstes eine Bewegungsform oder Sportart sein, die zu einem passt und ohne großen zusätzlichen Aufwand regelmäßig in das Leben integriert werden kann. Es ist beispielsweise einfacher, 2mal pro Woche joggen zu gehen, als zu segeln.

Als nächstes werden pro Woche die Trainingstage festgelegt (empfehlenswert sind 2 Tage zu Beginn) und die Trainingszeit gesteckt (60 – 90 min). Der Anspruch an sich selbst darf nicht zu hoch sein. Hier gilt: weniger ist mehr.

Übertrieben ist es, jeden Tag zu trainieren. Effektiver ist es, sich regelmäßig 2mal wöchentlich zu bewegen als 3 Wochen lang jeden Tag und dann nie wieder, weil die Motivation aussetzt und sich Überlastungszeichen bemerkbar machen. Der Organismus muss langsam an die Belastung und Beanspruchung gewöhnt werden.

Unterschieden wird auch von den Tageszeiten: Trainieren Sie lieber am Morgen oder am Abend? Empfehlenswert ist es vormittags oder in der Früh. Man kommt in Schwung, der Kreislauf wird aktiviert, die Fettverbrennung ist weitaus höher als am Abend und die Gefahr am Abend doch eher auf der Couch hängen zu bleiben – bleibt aus. Es gilt nur, Wecker stellen, lächeln und an das frühere Aufstehen gewöhnen.

Stecken Sie Rückschläge weg

Aller Anfang ist schwer, vor allem wenn dem Körper eine lange Trainingspause gegönnt wurde. Zu Beginn muss die Devise lauten: Durchhalten und positiv Denken. Es geht stetig aufwärts, aber langsam. Schließlich sollen die durch Bewegung hervorgerufenen positiven Veränderungen auf das Herz-Kreislaufsystem und den Stoffwechsel dauerhaft sein.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Trainingsverläufe kurvenförmig sind. Das heißt, es gibt immer gute und sogenannte schlechte Tage. Gerade an letzteren darf man sich nicht entmutigen lassen und dem Schweinehund keine Chance geben. Je länger man durchhält und weitermacht, umso größer ist die Belohnung und die Zielerreichung realistisch.

Die Tagesform spielt unter anderem eine große Rolle und es sollte nicht überwertet werden, wenn man sich mal nicht so fit fühlt und nicht die Leistung bringt, die erwartet wird. Punkto Erwartung: sollten so gering wie möglich gehalten werden. Die Freude und der Spaß an der Bewegung und das Bewusstsein für mehr Gesundheit sind entscheidend. Wer Kontinuität, Disziplin und Ehrgeiz zeigt und lebt wird gewinnen. Letztlich entscheidet auch jeder selbst was ein Rückschlag ist und was nicht. Es hängt von der eigenen Bewertung seines Verhaltens und seiner Leistung ab.

Trainingspartner

Der einfachste Weg sich mehr zu bewegen und in Bewegung zu bleiben ist, sich jemanden zu suchen, der ein ähnliches Ziel vor Augen hat, bzw. der Sie auf Ihrem Weg begleitet.

Normalerweise ist die Motivation zu Zweit umso stärker, wie allein. Möglich sind gemeinsame Trainingstermine mit dem Trainingspartner beispielsweise dienstags zum Schwimmen und donnerstags zum Laufen oder Walken. Wird dieser Termin wie einen geschäftliche Verpflichtung behandelt, eröffnen sich guten Chancen, die Gesundheit in den Vordergrund zu stellen. Der Körper ist für viele von uns das Kapital der eigenen Leistungsfähigkeit und sollte somit Priorität haben, wenn es sich mit den alltäglichen Anforderungen vereinbaren lässt. Open Minded: Den Sport und die Bewegung in den Alltag integrieren und zur Gewohnheit werden zu lassen – fördert Kontinuität und die Bereitschaft bzw. das Verlangen nach „Zeit für sich selbst“ in Form von körperlicher Anstrengung und Erholung.

Kann der Trainingspartner zu einem Termin nicht kommen, sollte die Gelegenheit genutzt werden, etwas ganz spezielles für sich selbst zu tun. Es bietet sich auch die Möglichkeit, das Training für sich selbst allein zu erproben, die Ruhe in sich selbst zu nutzen und den Trainingseffekt stärker wahrzunehmen.

Es bietet sich niemand in Freundes- oder Bekanntenkreis zur gemeinsamen Bewegung? Suchen Sie sich einen Verein in Ihrer Umgebung oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Bei uns können Sie sich mit Gleichgesinnten treffen, neue Bekanntschaften schließen und auch in angeleiteten Gruppen trainieren. Mit der Hilfe eines qualifizierten Personal Trainers werden Sie nach Ihren individuellen Möglichkeiten optimal trainiert, gefördert und motiviert. Der Einstieg gelingt um ein vielfaches leichter.

Selbstmotivation

Aus welcher Motivation und welchem Motiv heraus, möchten Sie sich mehr bewegen? Haben Sie schon einmal Sport getrieben? Was soll dieses mal anders werden? Welche Ziele möchten Sie erreichen?

Die eigenen Gedanken, Ziele und Beweggründe zu notieren und an einem zentralen Ort wie z.B. dem Kühlschrank zu platzieren, kann helfen den Einstieg zu erleichtern. Die persönliche Motivation erinnert an die Vorsätze, falls der innere Schweinehund über den Weg läuft und einem vom rechten Weg abbringen will.

Gedankenstopp: kommen Ihnen Gedanken wie: „Ich habe heute keine Lust – ich gehe morgen zum Sport!“ Denken Sie nicht weiter darüber nach und stellen Sie sich ein Stoppschild vor die Augen. Morgen zum Sport gehen? Verschiebt sich einmal das Training, verschiebt es sich beim nächsten mal umso leichter. Es hilft nur die Sporttasche zu schnappen und einfach los zu gehen. Nicht nachdenken, Gedanken ausschalten und an den positiven angenehmen Effekt nach dem Training „an das wohlige Gefühl“ denken.

Belohnen Sie sich

Die wichtigste Selbstmotivation für uns ist die Belohnung. Sie kann dabei helfen, den inneren Schweinehund zu überlisten und ihn nicht durchsetzen zu lassen. Vor dem Sport überlegt man sich eine Belohnung, aber keinen Überschuss an Schokolade oder deftigem Essen. Sinnvoll sind verwöhnende Effekte beispielsweise ein wohltuendes Entspannungsbad, ein schöner Fruchtsaft oder ein neues Kleidungsstück. Belohnend allein ist aber bereits der Effekt nach dem Sport. Das Gefühl etwas für sich, für sich ganz allein und seinen Körper getan zu haben. Die

Belohnung allein kann u.a. auch der Abbau von Stress durch Sport, das Abrufen von Energie während dem Training, der Muskelaufbau (der definierte Körperbau) und die Entspannungsfähigkeit nach dem Sport sein.

Diese Strategien werden Ihnen helfen den Schweinehund aus Ihrem Alltag zu vertreiben, damit Sie durch mehr Bewegung und Sport ein gesünderes und glücklicheres Leben führen können. Fangen Sie noch heute an, denn jeder weitere Tag, den sie warten, ist ein verlorener Tag. Wir motivieren und unterstützen Sie dabei.